Gründung der Schule |
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Seit mehr als 85 Jahren gibt es in Wien eine Schwerhörigenschule. Am 20. Mai 1921 fasst der Wiener Gemeinderat den Beschluss, vier Sonderschulabteilungen für schwerhörige Kinder zu errichten. Eine davon im 4. Bezirk in der Waltergasse 16. 91 schwerhörige Kinder besuchen diese Klassen. Im März 1924 bekommen die Klassen in der Waltergasse eine selbstständige Leitung. |
Auch an Hörhilfen für die Kinder sind die LehrerInnen interessiert. Zwei Hörapparate können kostenlos im Unterricht erprobt werden. Der Erfolg bleibt nur gering. Sehen Sie hier Modelle aus dieser Zeit. Im Schuljahr 1929/30 wird die Volks- und Hauptschule für Schwerhörige eröffnet. Die entsprechenden Lehrämter müssen nachgemacht werden. |

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1930er Jahre |

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Die Hörgeräte sind in den 1930er noch unhandlich und schwer. Die Wiedergabequalität ist aber schon erstaunlich gut. |
1940er Jahre |
In den 1940iger Jahren werden die Hörgeräte schon kleiner, sind aber noch immer sehr teuer und für viele unerschwinglich. Während des 2. Weltkriegs wird das Schulgebäude schwer beschädigt. Eine Übersiedlung bzw. Hausunterricht (ab März 1945) sind unumgänglich. |
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1950er Jahre |
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Die Gemeinde Wien stellt 1950 der Schule drei Stethoskope als Hörhilfen zur Verfügung, da die meisten SchülerInnen nicht mit Hörgeräten versorgt sind. Die ersten Hinter-dem-Ohr-Geräte werden produziert. |
1960er Jahre |
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Gustav Prerowski wird 1964 Direktor der Schwerhörigenschule Wien. |

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Seit 1966 können sich die SchülerInnen Hörapparate ausleihen und Eigengeräte anfordern. |
1970er Jahre |
1973 übernimmt Rudolf Beer die Direktion. Die Schwerhörigenschule ist eine voll ausgebaute Pflichtschule für hörgeschädigte Kinder. Sie besteht aus Vor-, Volks- und Hauptschule sowie Klassen für mehrfachbehinderte Kinder. Auch die ganztägige Betreuung ist möglich. |

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Im Jahr 1970 kommt unser heutiger Schulwart Wolfgang Jenisch an die Schule. |
| Ebenfalls seit 1970 können die schwerhörigen Kinder direkt an der Schule von einem Hörgeräteakustiker betreut werden. Alfred Pfeifer übernimmt diese Aufgabe bis zu seiner Pensionierung 2007. |

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In den 1970iger Jahren verwenden die SchülerInnen diese Kastenhörgeräte. |
Die Hörbrillen können sowohl über die Knochen- als auch über die Luftleitung verwendet werden. Die ersten Im-Ohr-Hörgeräte kommen auf den Markt. |

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1980er Jahre |

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Die mobile Betreuung von vollintegrierten hörgeschädigten SchülerInnen wird 1985 eingerichtet.
Dr. Karl Rieder übernimmt 1987 die Leitung der Schwerhörigenschule. |
Die Hörgeräte können in den 1980iger Jahren immer kleiner hergestellt werden. |

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1990er Jahre |

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Im Schuljahr 1991/92 werden an der Schwerhörigenschule die ersten Integrationsklassen im Volksschulbereich errichtet.
Die Schule übersiedelt 1995 von der Waltergasse im 4. Bezirk auf den Hammerfestweg im 22. Bezirk. |
Brigitte Aigner wird im selben Jahr Direktorin (1995). |

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Im Schuljahr 1995/96 starten die ersten Integrationsklassen in der Sekundarstufe im Schulverbund Neue Mittelschule. Die neuen Räumlichkeiten (Bild: Motopädagogikraum) ermöglichen den Ausbau der Therapieangebote. |
Der Trend zur Verkleinerung der Hörgeräte hält an. Mit den digitalen Hörgeräten werden neue Akzente gesetzt. |

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Seit 2000 |

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Anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Schwerhörigenschule am Hammerfestweg im Jahr 2005 wird der Stiegenaufgang gemeinsam mit den SchülerInnen neu gestaltet. |
Im Jahr 2006 feierte die Schwerhörigenschule ihr 85jähriges Bestehen. Anlässlich dieses Jubiläums gab es eine zweitägige pädagogische Tagung sowie einen unvergesslichen Festakt. |

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Seit September 2007 werden die Hörgeräte unserer SchülerInnen von der Firma Neuroth gewartet.
Diese Aufgabe haben nun Heidi Neuroth Päd. Hörakustikerin) und Edmund Lehner (Hörakustiker) übernommen. |
Seit Dezember 2005 informiert die Schulzeitung Miteinander monatlich über Ereignisse an der Schule. Im Schuljahr 2005/2006 kam auch der erste Jahresbericht heraus.
Im Februar 08 ging Miteinander TV, das Schulfernsehen der Schwerhörigenschule an den Start. |

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| Nach der Pensionierung von Brigitte Aigner (2010) übernimmt Michaela Lechner während des Schuljahrs 2010/2011 offiziell das Amt der Direktorin. |
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