Alle Klassen sind den Bedürfnissen der schwerhörigen SchülerInnen angepasst. FM-Anlagen helfen zum besseren akustischen Verständnis. Außerdem arbeiten an unserer Schule zwei Hörakustiker, die sich um die Hörgeräte der Kinder kümmern.

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Die Volksschule

Im Volksschulbereich findet man Klassen wo in der Kleingruppe schwerhörige Kinder von einem/r Lehrer/in betreut werden.

Sei mehr alst zehn Jahren existieren auch Integrationsklassen im Volksschulbereich. Diese Klassen werden von zwei LehrerInnen geleitet. Das Grundprinzip dieser Integrationsklassen ist die präventive Integration, d. h. es werden sowohl hörende als auch schwerhörige Kinder gemeinsam unterricht. Das Modell wurde auch auf die Kooperative Mittelschule (KMS), die Hauptschule (HS) und die Förderklassen (F) übertragen.

 

Hauptschule

Im Bereich der Mittelstufe gibt es - ebenso wie in der Volksschule - Hauptschulklassen für Schwerhörige, in denen die Kinder ebenfalls in Kleingruppen nach dem Lehrplan der Hauptschule unterrichtet werden.

 

Förderklassen

Die Förderklassen gliedern sich in zwei Bereiche:
- Klassen nach dem Lehrplan der Allgemeinen Sonderschule und
- Klassen für schwerstbehinderte Kinder.

In den Förderklassen werden die SchülerInnen in Kleingruppen betreut. Ab der Sekundarstufe nehmen die SchülerInnen an der Berufsorientierung teil. SchülerInnen, welche die 8. Klasse ASO postiv abgeschlossen haben, können an unserer Schule auch den Hauptschulabschluss nachholen.

 

Kooperative Mittelschule (KMS)

Zusätzlich zur Hauptschule wurde vor vielen Jahren der damalige Schulversuch "Neue Mittelschule" mit Integrationsklassen eingeführt, wo nach dem Lehrplan des Realgymnasiums unterrichtet wird. Auch hier wird nach dem Prinzip der präventiven Integration gearbeitet. Alle Mittelschulklassen werden ständig von zwei LehrerInnen unterrichtet.
In der Mittelschule am Hammerfestweg werden schwerhörige Kinder gemeinsam mit nicht-schwerhörigen Kindern in Integrationsklassen unterrichtet.

 

Unterrichtsform
Unterrichtet wird je nach Leistungsgruppe nach dem Prinzip der Inneren Differenzierung. Pro Schuljahr finden mehrere Projekte statt - die Gesamtdauer beträgt mindestens 2 Schulwochen. Es gibt die traditionelle Fächergliederung (M,D,E...) wobei es für Schwerhörige 2 Therapiestunden wöchentlich gibt.
Assistenzlehrersystem: alle Stunden sind mit zwei Lehrkräften besetzt, davon nach Möglichkeit ein Schwerhörigenlehrer. Gearbeitet wird in Jahrgangsteams, d.h. möglichst wenig Lehrer pro Klasse. Beim Stundenplan wird besonderer Wert auf Blockbildung bzw. sogenannte Unterrichtsschienen gelegt.

Stundenausmaß
5. Schulstufe 30+1 (EDV) Wochenstunden
6.-8. Schulstufe 32 Wochenstunden
ohne Therapiestunden oder alternative Zusatzangebote

Leistungsbeurteilung
Die Zeugnisse der Mittelschule vermitteln die Berechtigung, die mit dem Zeugnis eines RGs (Realgymnasium) verbunden ist. Das heißt, SchülerInnen, deren Zeugnis der 8.Schulstufe in allen Unterrichtsgegenständen eine positive Beurteilung aufweist, sind berechtigt, am Beginn des folgenden Schuljahres ohne Aufnahmeprüfung in die 5.Klasse einer AHS oder in die 1.Klasse einer berufsbildenden höheren bzw. mittleren Schule überzutreten.

Erarbeitung
In Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit, Themenzentrierter Projektunterricht, Selbstständiges Erarbeiten von Lerninhalten, Offene Lernphasen und Projekte im Ausmaß von mind.2 Schulwochen.

Unterrichtsprinzipien
Soziales Lernen (spezielle Förderung der Gruppenbildung), Teamarbeit unter den Schülern, Rücksichtnahme auf das unterschiedliche Arbeitstempo der SchülerInnen, Lernen lernen, Sich präsentieren lernen und Rücksichtnahme auf spezielle Lernprobleme

Alternative Zusatzangebote
Motopädagogik , Rhythmik, Kinesiologie, Psychagogische Betreuung , Hörgeräteakkustiker (2x wöchentlich), EDV, Ballspiele, Tischtennis, Fotografie, Sprachheillehrer.

 

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